7

 

Andreas sprach die Worte nicht aus, doch sie standen ihm deutlich genug ins Gesicht geschrieben.

Claire sah zur Seite, denn plötzlich fiel es ihr zu schwer, seinem wissenden Blick standzuhalten. Zu ihrer äußersten Verblüffung spürte sie seine Finger sanft unter ihrem Kinn. Doch als sie seiner Berührung nachgab und die Augen wieder zu ihm hob, war seine Miene alles andere als sanft.

„Ist er sich darüber im Klaren, wie gefährlich es für dich ist, so mit mir allein zu sein, Claire?“

Er sah ihr prüfend ins Gesicht, sein warmer Atem streifte ihre Stirn. Er stand so nah bei ihr, dass sie das Hämmern seines Herzschlags spüren konnte, und dieses starke, gleichmäßige Trommeln stellte auch mit ihrem eigenen Puls irgendetwas an.

Auf einmal spürte sie eine heftige, unwillkommene Sehnsucht, heiß und wild. Es kostete sie all ihre Willenskraft, ihre Wange nicht in seine Handfläche zu schmiegen, an seine warmen Finger auf ihrer Haut.

Das war falsch.

Das war ja Wahnsinn.

Oh Gott... so etwas hatte sie schon so lange nicht mehr gespürt.

Was nur bewies, dass Andreas recht hatte. So mit ihm allein zu sein war sehr, sehr gefährlich für sie.

„Wenn du mir gehören würdest“, murmelte er leise, „würde ich sogar durch die Feuer der Hölle gehen, um dich von einem Mann wie mir fernzuhalten.“

Claire starrte in seine Augen, in denen es bernsteinfarben funkelte, unsicher, was sie zu ihm sagen sollte. Was sie denken sollte. Alles, was sie spürte, war dieses Gefühl, das plötzlich in ihrem Inneren loderte - ein wachsendes Gefühl von Sehnsucht und Bedauern, das sie bis ins Mark erschütterte.

Es war das Bedauern, das schließlich die Überhand gewann. Plötzlich runzelte Andreas die Stirn und sah fort. Er blickte über die Schulter, den Kopf leicht zur Seite geneigt, und lauschte.

Claire hörte nichts, aber sie besaß auch nicht das übernatürlich scharfe Gehör des Stammes. Und sie musste auch nichts hören, um zu verstehen, was draußen vor dem Herrenhaus vor sich ging.

„Agenten“, flüsterte sie. „Wilhelm sagte, er würde nach Sonnenuntergang eine Einheit schicken, um alles mit dir zu klären.“

Mit einem finsteren Kichern wich Andreas vor ihr zurück. „Eine Todesschwadron.“

„Nein“, sagte sie. Herr im Himmel, alles, nur das nicht. „Dir wird nichts geschehen. Das werde ich nicht zulassen. Andre...“

Er hörte ihr nicht mehr zu. Geschmeidig schlich er zum Treppenhaus und begann die Treppe hinaufzugehen, immer zwei Stufen auf einmal nehmend. „Aus dem Haus mit dir, Claire. Sofort.“

Das könnte ihm so passen. Sie zischte einen Fluch und lief ihm nach.

Gebückt betrat er ein Schlafzimmer im zweiten Stock an der Frontseite des Hauses und schlich zielstrebig auf das Fenster zu. Er riss die Fensterläden ab, die das UV-Licht abblockten, und spähte mit einem üblen Fluch durch das verbogene Metall auf das Grundstück hinunter. Claire trat hinter ihn, gerade rechtzeitig, um die schwarzen Gestalten von mehreren bewaffneten Agenten zu sehen, die geduckt auf das Haus zukamen.

Andreas fuhr herum, die Spitzen seiner Fänge glänzten hinter seiner Oberlippe. Er warf ihr einen anklagenden Blick zu. „Sehen die so aus, als seien sie gekommen, um mit mir zu verhandeln?“

Claire hatte keine Gelegenheit zu antworten.

Unten ertönte das Geräusch von splitterndem Glas, gefolgt vom schweren Dröhnen von Stiefelsohlen auf poliertem Marmor. Die Agenten strömten ins Haus.

„Was hast du vor?“, fragte sie ihn mit einem angespannten Flüstern, denn sie spürte bereits, wie die Energie im Raum sich aufzuheizen begann. Es war Andreas, der dieses seltsame Knistern in der Luft erzeugte. Seine Wut wuchs, und mit ihr die schreckliche Macht seiner Pyrokinese. „Andre, hör mir zu... du kannst doch so nicht weitermachen. Bitte. Ich flehe dich an...“

Sein Gesicht war wild, die Augen blitzten. „Wilhelm Roth ist derjenige, der mich so anflehen sollte. Nicht du.“

Das Donnern von Schritten kam jetzt näher, schon aus dem ersten Stock. Die Agenten teilten sich auf, um das Haus zu durchsuchen. Jemand rief nach Claire, wies sie an, der Einheit ihre Position zu verraten.

„Los“, sagte Andreas. „Lass dich von ihnen rausbringen, in Sicherheit.“

Sie wusste, dass sie das tun sollte. Herr im Himmel, sie wusste mit jeder Faser ihres Verstandes, dass das Klügste und Vernünftigste, was sie jetzt tun konnte, war, sich von Wilhelms Männern aus dem Haus eskortieren zu lassen, während sie versuchten, Andreas davon zu überzeugen, sich friedlich zu ergeben.

Ihr Verstand wusste das alles.

Es war ihr Herz, das zögerte.

„Verdammt, Claire.“ Andreas stapfte zu ihr hinüber und packte ihre Arme so fest, dass es wehtat. Er schüttelte sie heftig. „Was zur Hölle ist los mit dir?“

Hinter ihr ertönte ein Knall. Etwas Heißes zischte an ihrem rechten Ohr vorbei, blies ihr lose Haarsträhnen ins Gesicht. Die Kugel verfehlte sie nur um einen knappen Zentimeter. Claire spürte den Aufprall, als sie oben links in Andreas' Oberkörper einschlug.

„Neiiin!“, schrie sie entsetzt.

Er stolperte zurück, aber der Schuss warf ihn nicht um. Das Duftgemisch von Pulver und Blut erfüllte Claires Kopf.

Sie hatten auf ihn geschossen.

Oh Himmel... nein.

Sie schirmte Andreas mit ihrem Körper ab und fuhr herum, um dem Agenten, der in der offenen Schlafzimmertür stand, von Angesicht zu Angesicht gegenüberzutreten. Sein riesiges schwarzes Gewehr war immer noch auf Andreas gerichtet, sein Finger gefährlich nahe am Abzug.

„Sind Sie in Ordnung, Frau Roth?“

Einen Augenblick lang hatte sie keine Luft, um zu sprechen. Ihr Herz hämmerte wie ein Presslufthammer, fast gaben ihre Knie nach. Der Agent redete mit ihr, aber seine ganze Konzentration war auf Andreas gerichtet, der hinter ihr aufragte und Hitze abstrahlte wie ein Hochofen.

„Alles in Ordnung“, sagte der Agent. „Ich habe ihn im Visier. Er wird Ihnen nichts mehr tun.“

Der Agent trat einen Schritt weiter in den Raum, bewegte sich vorsichtig vorwärts, bis er eine Armeslänge von Claire entfernt war. Seine Waffe blieb unverwandt auf sein Ziel gerichtet. Als er sich näherte, stieß Andreas ein wildes Knurren aus. Die Hitze, die er ausstrahlte, wurde jetzt stärker, und die feinen Härchen in ihrem Nacken richteten sich auf.

„Bitte“, schaffte sie endlich zu krächzen. „Sie haben keine Ahnung, was Sie tun. Legen Sie die Waffe nieder.“

Die Augen des Agenten schossen nur einen Sekundenbruchteil zu ihr hinüber, als wollte er abschätzen, ob sie klar im Kopf war - oder völlig von Sinnen.

„Treten Sie zur Seite, Frau Roth. Ich habe klare Befehle und beabsichtige, sie auszuführen.“

Den klaren Befehl, Andreas unverzüglich zu töten. Die Erkenntnis drang in ihr Bewusstsein wie Gift.

Sie waren tatsächlich eine Todesschwadron, genau wie Andreas es vorhergesagt hatte. Wilhelm hatte seinen Tod angeordnet. Nicht nur das, er hatte seine Männer auch angewiesen, Andre kaltblütig vor ihren Augen zu erschießen.

In der Stimme des Agenten lag nun eine tödliche Kälte, und draußen vor dem Schlafzimmer waren weitere Agenten im Anmarsch, kamen rasch die Treppe hinauf.

„Treten Sie zur Seite, Frau Roth. Ich fürchte, das war meine letzte Aufforderung.“

Das Gewehr kam näher, eine sehr überzeugende Drohung. Sie hatte nicht die Absicht, mit dem Agenten zu kooperieren, aber im nächsten Augenblick - sie spürte es eher, als dass sie es sah - riss Andreas mit übernatürlicher Geschwindigkeit den Arm hoch, griff um sie herum und packte die Waffe.

Ein Hitzeschwall fuhr ihren Körper entlang, er strahlte eine elektrische Ladung aus, die tief in ihren Knochen vibrierte.

Andreas schloss die Faust um den Gewehrlauf. Sein Arm glühte vor Hitze, die in Ringen von pulsierendem, weiß glühendem Licht bis hinunter in seine Finger strömte. Die Energie sprang in hellen Wellen von ihm auf das Gewehr über.

Sofort riss der Agent die Augen auf. Sein Kopf fiel schlaff auf die Schultern zurück, und sein Körper wurde von einem so heftigen Krampf geschüttelt, dass seine Zähne aufeinanderschlugen. Claire roch brennende Haut und brennendes Haar. Von Übelkeit ergriffen, sah sie zur Seite, als der Stammesvampir auf dem Boden zusammenbrach und die plötzliche Dosis tödlicher Kraft ihn in wilde Zuckungen versetzte. Bevor er tot war, kam ein weiterer Agent in den Raum gestürzt, die Waffe im Anschlag.

„Claire, Achtung!“, brüllte Andreas ihr zu.

Und im selben Augenblick schleuderte er noch mehr Hitze und Licht in den Raum. Aus seiner Handfläche materialisierte sich ein Feuerball wie eine Kanonenkugel, er schoss ihn auf den eben angekommenen Agenten ab und tötete ihn auf der Stelle. Um sie herum ging alles in Flammen auf. Feuer flackerte die rückwärtige Wand hinauf und über die Decke.

Andreas warf über seine blutende Schulter Claire, die wie vom Donner gerührt war angesichts der schrecklichen Macht, die er besaß, einen wilden Blick zu. „Komm. Wir müssen raus hier.“

Sie folgte ihm aus dem brennenden Raum und auf den Treppenabsatz im zweiten Stock. Zwei weitere Agenten kamen eilig die Treppen hinaufgerannt, um ihnen den Weg abzuschneiden. Er stoppte sie auf halbem Weg, schleuderte zwei Feuerbälle auf sie, die wie Bomben explodierten, ein Loch in die Seidentapete der Wand rissen und ein großes Stück der geschwungenen Holztreppe mitnahmen.

Als sie es ins Erdgeschoss geschafft hatten, hielt Claire sich dicht hinter ihm - aber nicht zu nahe, auf der Hut vor der sengenden Energie, die jeden Zentimeter seines Körpers durchströmte. Wenn sie bis auf dreißig Zentimeter an Andreas herankam, war seine Hitze überwältigend. Der Feuerschein, der ihn letzte Nacht in den Wäldern umgeben hatte, war wieder da. Sie wusste, wenn sie ihn jetzt berührte, und sei es auch nur versehentlich, würde sie sterben.

Aber als das Inferno, das er geschaffen hatte, oben und im Foyer noch heißer aufloderte und Andreas den Rest der Todesschwadron erledigte, die auf Wilhelms Befehl angerückt war, um ihn zu töten, wusste Claire, dass dieses tödliche Wesen - dieser Mann, den sie wahrscheinlich nie ganz verstanden hatte - ihre beste Chance war, die nächsten paar Minuten zu überleben.

Also rannte sie, als er ihr zu rennen befahl. Sie blieb so nahe bei ihm, wie sie wagte. Erst als sie beide aus dem Herrenhaus heraus waren und ihre Füße über den kühlen, mondhellen Herbstrasen flogen, gestattete Claire sich, auf die Knie zu fallen und ihren Tränen freien Lauf zu lassen.

Sie drehte sich um, würgte an der kühlen Nachtluft und ihrem eigenen Gefühlschaos. Ihr Haus stand in Flammen. Es hatte noch mehr Todesopfer gegeben.

Sie wollte schreien, doch im tiefsten Winkel ihres Herzens spürte sie nur selbstsüchtige, bodenlose Erleichterung darüber, dass Andreas immer noch lebte.

Sie drehte den Kopf, um ihn anzusehen. Durch ihre aufsteigenden Tränen nahm sie seine riesenhafte helle Gestalt nur schemenhaft wahr. Wie oft hatte sie sich in den letzten Monaten gewünscht, dass er noch am Leben war? Wie viele Tränen hatte sie insgeheim für ihn und seine umgekommene Familie vergossen?

Was auch immer Andreas ihr sagte, sie konnte einfach nicht glauben, dass Wilhelm mit der Zerstörung von Andreas' Dunklem Hafen etwas zu tun hatte. Sie hoffte von ganzem Herzen, dass seine Anschuldigungen falsch waren.

Aber jetzt, nach allem, was heute Nacht hier geschehen war, hatte sich Zweifel wie ein spitzer Stein unter ihre Haut gebohrt. Und sie wusste, dass sie keine Ruhe finden würde, solange sie nicht Gewissheit über Wilhelms Schuld oder Unschuld hatte. Mehr denn je musste sie verstehen, was für eine Art Mann Wilhelm Roth wirklich war.

„Bist du okay?“, fragte Andreas, als sie ihre nassen Augen wischte und auf die Füße kam. Claire nickte, doch innerlich fühlte sie sieh wie betäubt, und ihr Magen war zunehmend in Aufruhr.

„Er hätte dich heute Nacht umbringen lassen“, murmelte sie. „Ich habe es nicht gewusst, Andreas. Ich schwöre dir, ich habe es nicht gewusst.“

Schweigend starrte er sie an, beobachtete sie durch den pulsierenden Feuerschein, der immer noch seinen Körper umhüllte. Er war verletzt und blutete, seine Hitze hatte ihn zum Monster gemacht, und alles wegen Wilhelm. Und wegen ihr. Jetzt bereute sie bitter, Wilhelm kontaktiert zu haben, auch wenn sie es ihm als seine Stammesgefährtin schuldig gewesen war. Sie hatte damit Andreas' Todesurteil praktisch eigenhändig unterzeichnet.

„Sie werden bald mehr Agenten schicken“, sagte sie. „Wenn diese Einheit sich nicht bei Wilhelm zurückmeldet, wird er nur mehr hinterherschicken, um dich zu finden.“

„Ja“, sagte Andreas, seine Stimme war ausdruckslos und voll grimmiger Ergebenheit. „Er wird mehr Männer schicken, und ich werde auch sie töten, bis ich so viele ausgeschaltet habe, dass Roth nichts anderes mehr übrig bleibt, als mir selbst gegenüberzutreten. Das ist es, was ich erreichen will.

Wie, ist mir egal.“

Claire schauderte innerlich beim Gedanken an so viel Gewalt und Tod. Auch sie hatte jetzt drängende Fragen an Wilhelm, und sie würde nicht tatenlos herumstehen und abwarten, bis es zu noch mehr Blutvergießen und Feuer kam. Sie ging an Andreas vorbei auf die Straße zu, die vom Anwesen wegführte.

„Claire“, rief er ihr nach, doch sie ging einfach weiter, bewegte sich mit neuer Entschlossenheit. Aus der Dunkelheit folgte ihr Andreas' tiefe Stimme.

„Claire... wo zur Hölle willst du hin?“

Sie blieb stehen, drehte sich zu ihm um und warf ihm einen matten Blick zu. „Du sagst, du willst Wilhelm aufspüren und dich an ihm rächen. Und ich will, dass er mir jetzt die Wahrheit sagt. Er führt seine Geschäfte vor allem von einem privaten Büro in der Stadt aus. Wenn wir dorthin gehen, finden wir vielleicht beide die Antworten, die wir suchen.“

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